Orevo - Aktuelles

unternehmenswert:Mensch - wieder erfolgreich rezertifiziert!

Volker Walpuski ist zum Jahresbeginn erwartungsgemäß als autorisierter Berater im Förderprogramm für KMUs (Kleine und Mittlere Unternehmen) unternehmensWert:Mensch“ rezertifiziert worden. unternehmensWert:Mensch ist ein Förderprogramm, das Unternehmen und Sozialwirtschaft niedrigschwellig bei der Gestaltung einer zukunftsgerechten Personalpolitik unterstützt. Unter Beteiligung der Beschäftigten werden mit professionellen Prozessberatern nachhaltige Veränderungen angestoßen.

Kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Stiftungen oder Vereine, können sich Prozessberatung von Orevo mit bis zu 80 % bezuschussen lassen. Die Themen:

  • Personalführung: Eine moderne Personalführung berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten, bindet diese aktiv in Entscheidungen ein und fördert sie unter Berücksichtigung der aktuellen Lebenssituation.
  • Chancengleichheit & Diversity: Unternehmen schöpfen neue Potenziale, wenn sie den Besonderheiten der eigenen Belegschaft gerecht werden und allen Beschäftigten Entwicklungschancen bieten – unabhängig von Alter, Geschlecht, familiärem oder kulturellem Hintergrund.
  • Gesundheit: Damit die Belegschaft und damit das Unternehmen auch in Zukunft leistungsfähig sind, braucht es geeignete Angebote zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit. Beschäftigte müssen für einen gesunden Arbeitsalltag sensibilisiert werden.
  • Wissen & Kompetenz: Wissen muss im Betrieb gehalten und innerbetrieblich weitergegeben werden. Der digitale Strukturwandel erfordert zudem neue Kompetenzen und Qualifikationen. Dafür müssen Beschäftigte gezielt weitergebildet und die Lernmotivation der Belegschaft gefördert werden.

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»Wie deutsch ist die Supervision?« (Theoriereihe Reflexive Supervision, Universität Bielefeld)

»Wie deutsch ist die Supervision?« - unter dieser Fragestellung versammelten sich rund 60 Supervisor_innen in der Universität Bielefeld, um anhand von Fällen mit Migrationsaspekten mehr Verständnis für die Fälle in der Supervision zu entwickeln. Professor Dr. Katharina Gröning erläuterte dafür eingangs ihre Thesen zum Fallverstehen in der Supervision.

Ein wertvoller Lesehinweis war dafür das neu aufgelegte Buch der argentinischen Emigrant_in León und Rebeca Grinberg, »Psychoanalyse der Migration und des Exils« (hier Leseprobe beim Verlag), auch wenn eine Kritik moniert, diese Ansätze seien teilweise veraltet und setzten zu sehr auf Siegmund Freuds Lehre der Psychoanalyse: Dies führt zwangsläufig zu der Frage, ob die gegenwärtig gelehrten, lösungsfokussierten und evidenzbasierten Ansätze tatsächlich zu Fallverstehen und Lösungen führen, oder nur oberflächlich bleiben und zu einer Beschleunigung und effizienzgetriebenen Ökonomisierung beitragen.

Für Volker Jörn Walpuski war dies ein gelungener Fortbildungstag mit zahlreichen neuen Impulsen für die eigene Tätigkeit in Beratung und Supervision.

Forschungsnetzwerk Supervision und Coaching (DGSv)

Zu sozialwissenschaftlich fundierter Beratung wie Supervision oder Coaching gehört Forschung. Um laufende und geplante Forschungsvorhaben zu vernetzen und anzuregen, hatte die Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv) zu einem bar camp (Methode der Großgruppenmoderation) nach Hannover eingeladen. Volker Walpuski war unter den rund 30 Teilnehmenden aus ganz Deutschland, um seine Forschungen zu Gouvernementalität und Beratung sowie Digitalisierung und Beratung mit der Forschungscommunity abzugleichen. Deutlich wurde, dass aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven sehr unterschiedlich auf Supervision und Coaching geschaut und geforscht wird.

Im September 2019 wird das nächste Treffen des Forschungsnetzwerks wieder in Hannover stattfinden.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Präsenz- und CMC-Beratung aus einer Gouvernementalitätsperspektive (Forschungsclustertag Hochschule Hannover)

Volker Walpuski präsentierte im Rahmen der Forschungsclustertages der Hochschule Hannover ein Poster "Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Präsenz- und CMC-Beratung aus einer Gouvernementalitätsperspektive". Die Veranstaltung war Teil des "Knowember der Wissenschaft in Hannover". Prof. Dr. Eric Mührel von der Hochschule Koblenz hielt einen einführenden Vortrag über "Ein gutes Leben für alle! (Wie) können die aktuellen gesellschaftlichen Transformationsprozesse sozial gerecht gestaltet werden?"

Die gut besuchte Veranstaltung bot viele Kontaktmöglichkeiten und interessante Gespräche.

Das Poster fügt sich damit in die Reihe bisheriger Veröffentlichungen von Volker Walpuski zur Thematik ein:

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