Orevo - Aktuelles

Supervision im Jobcenter-Fallmanagement (Vortrag Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Berlin) (2)

Im September findet die jährliche Fachveranstaltung für Leitungskräfte „Aktuelle Herausforderungen im Jobcenter“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge in Berlin statt. Volker Walpuski hat im Rahmen der Fachveranstaltung über seine Erfahrungen mit Supervision als unterstützender Maßnahme im Fallmanagement des SGB II und INGA/SGB III berichten.

Aus dem Programmtext: Seit vielen Jahren wird über die Langzeitarbeitslosigkeit im SGB II diskutiert, viele unterschiedliche Programme sind aufgelegt worden, um sie zu reduzieren. Nun gibt es zwei beachtenswerte Entwicklungen: Erstens sind neuere Projekte öffentlich geförderter Beschäftigung sehr erfolgreich. Sie erreichen Menschen, die schon sehr lange im Leistungsbezug sind, und sie verbessern deren soziale Teilhabe wie auch Erwerbsintegration. Zweitens sind − jenseits der Bestandsaufnahme von Vermittlungshemmnissen − Forschungsanstrengungen unternommen worden, um Stärken und Veränderungspotentiale von Leistungsberechtigten empirisch festzustellen. Es wird die Resilienz von Langzeitarbeitslosen erforscht und untersucht, wie einigen Personen im Langzeitbezug „unerwartet“ der Übergang in Beschäftigung gelingt. In der Fachveranstaltung werden die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Praxis- und Forschungsprojekte vorgestellt und es wird diskutiert, wie Jobcenter diese für ihre Arbeit nutzen können. Es wird auch darum gehen, welche Rolle das Fallmanagement dabei einnehmen sollte, und wie Supervision das Fallmanagement unterstützen kann.

Die Tagung (und der Vortrag von Volker Walpuski zu Supervision) wird in Kürze auf der Webseite des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV) dokumentiert.

Über Supervision im Jobcenter-Fallmanagement hat Volker Walpuski im vergangenen Halbjahr bereits gemeinsam mit Hans-Peter Griewatz von der Universität Bielefeld einen zweiteiligen Artikel veröffentlicht:

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Selbstoptimierung in der Schweiz (Ausstellungstipp für Urlaubstage)

An heißen Augusttagen fuhr einst bereits Erich Kästner auf Anraten seiner Mutter in die oberbayrische Bergwelt, um seine zum Kinderbuchklassiker avancierte Weihnachtsgeschichte Das fliegende Klassenzimmer zu schreiben. Denn man kann "doch beim besten Willen nicht im August hinschreiben, während man wie ein Schmorbraten im Familienbad liegt und auf den Hitzschlag wartet": "Es war schneidend kalt, der Schnee fiel in Strömen, und Herrn Doktor Eisenmayer erfroren, als er aus dem Fenster sah, beide Ohrläppchen". Mit Blick auf die Zugspitze gelang es, zumindest nach der Rahmenhandlung.

Wer vor heißen Augusttagen in die Schweizer Bergwelt flüchtet, dem sei die aktuelle Ausstellung im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon wärmstens ans Herz gelegt. Unter dem Titel "Ist gut nicht gut genug? Warum fordern wir so viel von uns?" (https://www.voegelekultur.ch/aktuelle-ausstellung) zeigen zwölf Künstler_innen ihre Werke zur aktuellen Selbstoptimierungskultur

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Interkulturelles Konfliktmanagement (Lehrauftrag Study Camp HS Hannover 2018)

Das Study Camp 2018 der Hochschule Hannover richtet sich gleichermaßen an die rund 270 deutschen wie internationalen Studienanfängerinnen und -anfänger. Das dreiwöchige Studieneinstiegsprogramm, organisiert vom Internationalen Büro der Hochschule Hannover in Kooperation mit dem Zentrum für Schlüsselqualifikationen und dem Zentrum für Fremdsprachen, besteht sowohl aus Sprachkursen, Kursen zu Lerntechniken und Kompetenzerwerb sowie Lehrveranstaltungen zu personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen. Volker Walpuski hat im Study Camp 2018 zum vierten Mal einen Workshop "Interkulturelles Konfliktmanagement" angeboten. Daran nahmen Studienanfänger_innen aus sieben Nationen (China, Deutschland, Japan, Litauen, Malaysia, Spanien) teil. Seminarsprache war Englisch.

The University of Applied Sciences and Arts Hannover's Study Camp 2018 focusses on about 270 new students from Germany and abroad beginning their studies end of September 2018. The three week initializing programme, organised by staff of the International Office, consists of language courses, classes about 'how to learn' and courses about personal, social and subject-specific skills. Volker Walpuski gave lessons in English about "Intercultural Conflict Management". Participants from seven nations (China, Germany, Japan, Lithuania, Malaysia, the Netherlands, Spain) were enrolled for this seminar.

Geschichte der Supervision (Theoriereihe Reflexive Supervision)

Die Theoriereihe 'Reflexive Supervision' der Universität Bielefeld fand wieder im Neubau der Universität Bielefeld statt.

Prof. Dr. Frank Austermann, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv) und Professor an der Hochschule Hannover, führte mit seinen Gedanken zur Geschichte der Supervision und über die Niederländerin Cora Baltussen (1912-2005), die deutsche Supervisionsausbildungen in den 1960ern prägte, in das Thema ein. Volker Jörn Walpuski hatte durch seine Forschungen zu Cora Baltussen Textquellen erschlossen, die Prof. Dr. Austermann nun auswerten konnte.

Einen zweiten Vortrag hielt Heidrun Stenzel von der TH Köln über das Leben und den Einfluss Louis Lowys (1920-1991) auf die deutsche Supervision.

Daran schloss sich, durch wertvolle Beiträge der Gastgeberin Prof. Dr. Katharina Gröning ergänzt, eine lebhafte Diskussion an.

Für Volker Jörn Walpuski war dies ein gelungener Fortbildungstag mit zahlreichen neuen Impulsen für die eigene Beratungstätigkeit.

 

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