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BMAS-Grünbuch zur Zukunft der Arbeitsgesellschaft: Arbeiten 4.0

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat vor einigen Monaten einen Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ gestartet. Damit will das Ministerium einen öffentlichen und fachlichen Dialog über die aktuelle Herausforderungen der Arbeitsgesellschaft initiieren. Es geht dabei sowohl um ein Arbeiten in den digital vernetzten, systemisch rationalisierten Produktionswelten der sogenannten Industrie 4.0 als auch um eine Basis für ein Leitbild „Gute Arbeit“: Wie lassen sich die sozialen Bedingungen und Spielregeln der künftigen Arbeitsgesellschaft thematisieren und mitgestalten?

Als Grundlage für den Dialog stellte Bundesministerin Andrea Nahles in Berlin das „Grünbuch Arbeiten 4.0“ (kostenlos) vor. Es skizziert bestimmende Trends, gewandelte Werte und wichtige Handlungsfelder der künftigen Arbeitsgesellschaft. Darin werden viele Schlagworte der aktuellen Diskussion aufgegriffen, in einen Kontext sortiert und zum Teil erläutert. Hinzu kommen Leitfragen für den beabsichtigen breiten Dialog.  

Eine lesenswerte Kritik des Grünbuchs durch Professor Dr. Stefan Kühl („Alles so vernetzt hier“) findet sich im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22.9.2015, der vor allem alten Wein in neuen Schläuchen findet und die Gefahr hoher Konsenschancen aufgrund abstrakter Formulierungen sieht.

Als Supervisoren und Organisationsberater können wir der These „wir stehen am Beginn neuer Aushandlungsprozesse“ (Seite 35) folgen, weil dies unsere tägliche Arbeit ist: Aushandlungsprozesse finden in Organisationen seit jeher beständig statt, und wir unterstützen Sie gern durch eine kritische Außensicht und zielführende Moderationen. Für die in Kapitel 3 benannten Herausforderungen können wir reichhaltige Expertise anbieten - nutzen Sie als Unternehmen auch gern die finanzielle Förderung unserer Beratung durch unternehmenswert:Mensch.

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