Orevo - Aktuelles

Freiwilligkeit, Interesse und guter Wille (Fachbeitrag, in: TPS 2|2015)

Was ist fremd und was macht neugierig? Wo besteht Konkurrenz und welche Anknüpfungspunkte gibt es? Verläuft die Kommunikation latent wertend oder unverhüllt auf Augenhöhe? Eine Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Kindertagespflege einzuleiten braucht die Bereitschaft verschiedener Interessensgruppen, sich als Menschen mit gleichen Zielen zu begegnen. Ist ein Anfang gemacht, können weitere systematische Schritte die kontinuierliche und professionelle Zusammenarbeit verändern und bereichern.

Das Verhältnis zwischen Kindertagespflege und Kindertagesstätten ist vielfältig und unterschiedlich, wie es Einrichtungen und Tagespflegepersonen sind. Häufig gibt es ein Nebeneinander ohne ein ernst zu nehmendes Wissen umeinander: Und das, obwohl seit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) 2004 formal die Gleichwertigkeit beider Betreuungsformen in § 22 SGB VIII Einzug hielt. Doch auch zehn Jahre später gibt es weiterhin große Unterschiede. Eine Gleichwertigkeit beider Betreuungsformen scheint trotz gesetzlicher Regelung in weiter Ferne zu liegen. Dabei bietet die Kooperation beider Betreuungsformen Chancen für beide Seiten. Dieser „Blick über den Tellerrand“ kostet anfänglich Anstrengung, weil er sich nicht in den übervollen Arbeitsalltag einfügen will. Zu unterschiedliche und damit auch fremde Systeme, Denkweisen und Strukturen scheinen aufeinander zu treffen. Fremdes kann einschüchtern, aber auch neugierig machen. Zwischen Kindertagesstätte und Kindertagespflege lassen sich diese Fremdheit und die Unterschiede überwiegend in folgenden Konkurrenzen skizzieren: [...]

Den gesamten Artikel finden Sie in: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik (TPS) 2|2015, S. 13-15. Gern übersenden wir Ihnen bei Interesse auch die Autorenfassung - nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

joomla template

© 2010-2018 Orevo | Wilhelm-Bluhm-Straße 44 (Hinterhaus) | D 30451 Hannover