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Supervision in Ausbildung zur Mediatorin/zum Mediator

Volker Walpuski, Mediator BM® und Supervisor (DGSv), wirkt in diesem Jahr als Supervisor in einem Mediationsausbildungskurs der SOPRA mit. Der Kurs umfasst 200 Ausbildungsstunden und liegt damit deutlich über den Mindestanforderungen des Gesetzgebers für zertifizierte Mediatoren. Im Ausbildungsblock am vergangenen Wochenende standen neben Rollenspielen zur Mediation in Organisationen vor allem Fragen der Auftragsklärung im Fokus: Welche Aufträge sind für Mediation geeignet? Und wann ist Mediation Mediation?

Dabei nutzte Volker Walpuski Methoden der Fallsupervision und aus der Aufstellungsarbeit, um Zusammenhänge in Konflikten zu verdeutlichen und Übersicht zu schaffen. Die Teilnehmenden des Ausbildungskurses erhielten durch die Reflexion mehr Sicherheit und der vor allem innerlich generierte Anspruchsdruck sank.

Supervision ist in der Ausbildung zum Mediator oder zur Mediatorin ein fester Bestandteil: Das sehen sowohl der aktuelle Entwurf der Rechtsverordnung über die Aus- und Fortbildung zertifizierter Mediatoren der Bundesregierung als auch seit knapp zwanzig Jahren die Standards des Bundesverbands Mediation e.V. vor. Supervision kann MediatorInnen dabei helfen, die eigene Rolle zu klären und nicht in Parteinahme und Abhängigkeiten zu verfallen. Sie hilft dadurch dabei, die Rolle zu wahren und allparteilich zu bleiben. Sie unterstützt dabei, das Handeln als Mediator professioneller zu gestalten und reflektiert Erfolge wie Misserfolge aus der Mediationspraxis. Eindrücklich dargestellt wird der konstruktive Wirkungszusammenhang auch im aktuellen Spektrum der Mediation Nr. 52 des Bundesverbands Mediation e.V.

In 2015 wird orevo eine Supervisionsgruppe speziell für Mediatorinnen und Mediatoren anbieten, um die Anerkennung als zertifizierter Mediator zu ermöglichen. Sprechen Sie uns gern jezt schon an, wenn das Ihr Interesse weckt.

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