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Smart Devices in Organisationen: Erste Forschungsergebnisse liegen vor

Seit einigen Monaten forscht Volker Walpuski zu Smart Devices, also Smart Phones, Tablets und mobilen Kommunikationsgeräten dazwischen. „Wie gehen Organisationen mit Smart Devices um? Welche Regelungen treffen sie zu Erreichbarkeitszeiten und anderen Punkten rund um die Geräte?“ sind die leitenden Fragestellungen. In diesem Zusammenhang verglich Volker Walpuski bisher sieben Guidelines und Betriebsvereinbarungen von deutschen Unternehmen, Konzernen und Organisationen miteinander. Als erste Ergebnisse lassen sich feststellen:

Geregelt sind häufig thematische Komplexe wie Datensicherheit/Zugriff auf die Geräte, Haftung oder Kostenübernahme für die private Nutzung. Kaum oder nur sehr schwammig geregelt sind hingegen Erreichbarkeitszeiten: „freiwillige Nutzung in der Freizeit“ oder „keine Erwartung, immer erreichbar zu sein“ sind öfter gewählte Formulierungen. Dabei wird häufig übersehen, wie viel Arbeitszeit für die Selbstorganisation benötigt wird. Und damit verbunden, welche psychische Belastung dies für Führungskräfte und Mitarbeitende bedeutet. Aufbauend auf Mazmanian et. al. lässt sich dies mit einem „array of microdecisions“ in Form eines Ablaufprozesses verdeutlichen.

Die vorliegenden ersten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Regelung von Erreichbarkeitszeiten im Zusammenhang Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) sehr sinnvoll ist. Weitere Ergebnisse folgen demnächst.

Für Organisationen, die Regelungen getroffen haben, besteht die Möglichkeit, an der Studie anonym teilzunehmen und bevorzugt über Ergebnisse informiert zu werden. Bitte nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

 

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