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Kooperationen im Gebäudemanagement

Eine norddeutsche Universität und eine benachbarte Fachhochschule haben auf Wunsch aus dem zuständigen Wissenschaftsministerium einen Kooperationsvertrag geschlossen. In diesem wurde unter anderem die Kooperation der beiden Abteilungen für Gebäudemanagement vereinbart. Die Mitarbeitenden der Fachhochschule sollen an die Universität versetzt werden. Sie betreiben dann von dort gemeinsam mit den Universitätsmitarbeitenden die Liegenschaften beider Hochschulen.

Volker Walpuski untersucht für die Hochschul-Informations-System-GmbH für die Hochschulen die gegenwärtige und zukünftige Organisationsstruktur der Abteilungen für Gebäudemanagement. Schnell wurde deutlich, dass es sich um eine komplexe Fusion von Verwaltungsteilen ungleicher Partner handelt. Das Gebäudemanagement zieht sich als Querschnittsaufgabe durch alle Bereiche der Hochschulen. So ergeben sich durch die Kooperation viele neue Schnittstellen beispielsweise im Beschaffungswesen, im Bereich Haushalt und Finanzen, für IT-Prozesse sowie in der Arbeitssicherheit. Für die erforderliche Mobilität der Mitarbeitenden müssen neue Mobilitätskonzepte entwickelt werden. Und die strategischen Aufgaben der Führungskräfte werden deutlich umfangreicher. Hinzu kommen gewünschte Entwicklungsprojekte wie die Einführung von Kostenrechnung, Gebäudeleittechnik (GLT), Computer Aided Facility Management (CAFM), Energiemanagement und weitere zentrale Aufgaben im Fusionsprozess.

Am Ende wird ein Bericht vorliegen, der den Hochschulleitungen Handlungsempfehlungen gibt. Dazu gehört auch, der Hochschulleitung Vorschläge zu machen, durch welche Organisationsentwicklungsmaßnahmen die Organisationsveränderung umgesetzt werden kann.

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