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Workshop: Umgang mit Widerständen und Konflikten

Im Rahmen des 5. HIS-Forums Gebäudemanagement hat Volker Walpuski zwei Workshops „Umgang mit Widerständen und Konflikten“ moderiert.

Am Anfang stand die Frage, woran Widerstände überhaupt zu erkennen seien. Der Einwurf der Elektroingenieure, „am Schaltzeichen nach DIN EN 60617“ sowie „an der kΩ-Angabe“, galt hier nicht.

Seminarsituation in: Symptome für Widerstand

Vielmehr lässt sich widerständiges Verhalten nach Klaus Doppler und Christoph Lauterburg in einer 4-Felder-Matrix abbilden: aktiv/passiv und verbal/non-verbal sind ihre hilfreichen Sortierkriterien.

Ist der Widerstand als solcher erkannt, kann nach Ursachen geforscht werden. Häufig liegen diese in Veränderungen und Change-Prozessen, die Abwehrreaktionen provozieren, seltener in schwärenden Verletzungen, die Rachebedürfnisse auslösen. Winfried Berner bietet sechs Motive an, in Change-Prozessen in den Widerstand zu gehen. Hauptsächlich sind dies bewusste oder unbewusste Ängste, aber auch taktische Erwägungen oder auch Reaktanzen.

Gemeinsam hat die Workshop-Gruppe den Theorie-Input auf die jeweilige Arbeitspraxis der Führungskräfte im Gebäudemanagement angewandt. Dazu gehörte es im Sinne des Sozialkonstruktivismus, die Interpretation eines Verhaltens als „widerständig“ zu verändern: Worauf kann das Verhalten meines gegenübers hinweisen? Was kann ich daraus lernen und verändern? Welche Chancen zu mehr Qualität und Optmierung meines Anliegens eröffnet es mir?

Eine Selbstreflexion der teilnehmenden Führungskräfte zu eigenen Verhaltensmustern („Welche Widerstandsmuster nutze ich regelmäßig? Mit welchen Mustern, die mir begegnen, kann ich gut umgehen?“ ) schloss den Workshop ab.

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