Supervision für Mediator_innen & Ausbilder_innen für Mediation (offene Gruppe in Hannover)

Konflikte sind häufig hochdynamisch, und Mediator/in kommt kaum hinterher. Schnell kommt auch die Neutralität bzw. Allparteilichkeit in Gefahr zwischen Sympathien, Antipathien und eigenem Gerechtigkeitsempfinden. Die Zusammenarbeit mit Komediator/in kann wünschenswert aber ebenso problematisch sein, wie Mediationen im Alleingang ohne Gesprächspartner/in.

Diese Gruppe bietet im geschützten Raum die Möglichkeit, eigenes und fremdes Verhalten genauer zu betrachten, zu verstehen und den Umgang damit zu verändern. Dazu nutzt sie die supervisorische Bearbeitung anspruchsvoller Situationen (Fallarbeit) und die Reflexion der eigenen Persönlichkeit. Auch die in der Gruppe ablaufenden Dynamiken können zu einem tieferen Verständnis der Arbeitssituationen führen. Die intensive Auseinandersetzung begünstigt Änderungsprozesse, stärkt die berufliche Rolle und führt so zu einer klareren Selbstbestimmung im Umgang mit sich und anderen.

Nach § 4 der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) – aktuell im Entwurfsstatus – ist Supervision als Fortbildung anerkannt. Supervision von Mediationsfällen ist u. a. für die Lizensierung als Mediator/in BM® bzw. Ausbilder/in BM® Voraussetzung.

Die Supervisionsgruppe für Mediator/innen bietet in Hannover einen Rahmen für

  • fachlichen Austausch und fachliche Anregungen
  • konzeptionelle und methodische Vergewisserung
  • Bearbeitung von Fällen (Fallsupervision)
  • Experimente, Probehandeln und Rollenspielen
  • Nachdenken über den Berufseinstieg

Ausgangspunkt sind dabei die eigenen Beratungsfälle. Verstrickungen in ungünstigen Konfliktdynamiken, konzeptionellen Unsicherheiten und Fragen sowie methodische Alternativen werden anhand der eigenen Fälle bearbeitet. „Fälle“ können deshalb auch konzeptionelle Fragen, strategische Überlegungen oder die Neugier auf methodische Alternativen sein. Die Inhalte der Supervision werden grundsätzlich durch die Fragen und Probleme der Teilnehmenden bestimmt.

Wir arbeiten überwiegend im Setting von Supervision nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) sowie des Bundesverbands Mediation (BM). Bei Bedarf ergänzen wir mit fachlichem Inputs und praktischen Übungen. Maximal acht ausgebildete oder sich in Ausbildung befindliche Mediator/innen können an der Supervisionsgruppe teilnehmen.

Leitung: Volker J. Walpuski, M.A., Supervisor (DGSv) und Mediator BM®

Kosten: pro Person und Termin 79,- €. Paketpreis für sechs Termine bei Vorauszahlung: 399,- € (jeweils inkl. Getränke/Pausensnack und inklusive 19 % Umsatzsteuer)

Anmeldung über unser Kontaktformular.

Kommunikationstraining

Arbeit in Organisationen ist unweigerlich mit Kommunikation verbunden. Je besser und reibungsloser die Kommunikation gelingt, desto effizienter läuft der gesamte Arbeitsprozess ab. Mit einigen leicht erlernbaren Techniken und einigen handlichen kommunikationstheoretischen Modellen für die Praxis lernen Sie schnell, zielführend zu kommunizieren und Konflikte galant zu deeskalieren.

In diesem Seminar können Sie unter anderem lernen (die Inhalte werden individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ressourcen abgestimmt):

  • Kommunikationsmodelle wie das Kommunikationsquadrat nach Friedemann Schulz von Thun
  • "Be your own chairperson" nach Ruth C. Cohn
  • "Erforschen und Entdecken" nach Peter Senge
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Orevo-Seminare setzen auf nachhaltige Lernmethodiken: Erfahrungsorientiertes Lernen in Übungen und Reflexionen werden durch Theorie-Inputs mit einem stabilen Fundament versehen.

Termine stimmen wir mit Ihnen nach Ihren Bedürfnissen ab.

Praxisworkshop: „Kultursensibilität in der Wirtschaftsmediation: Konflikte in der CuraCor+ GmbH“

Konflikte in Organisationen und Unternehmen sind häufig durch unterschiedliche kulturelle Sicht- und Denkweisen beeinflusst. Dabei meint das Konzept „Kultur“ nicht zwangsläufig (und vermeintlich offensichtlich) Nationalkulturen, sondern lässt sich deutlich kleinteiliger (und versteckter) auch zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat oder Außendienst und Verwaltung wiederfinden. Um Konflikte innerhalb einer Organisation bearbeiten zu können, ist eine Sensibilität der Mediator_innen für unterschiedliche Kulturen sehr hilfreich. So werden Konfliktursachen verständlicher und damit für eine Lösung zugänglicher.

Dieser praxisorientierte Workshop zur Organisationsmediation bietet:

  • eine theoretische Einführung in kulturelle Kompetenz
  • Entwicklung von Kultursensibilität
  • kurze Fallbeispiele
  • Anwendung und Transfer kultureller Zugangsweisen in verschiedenen komplexen Rollenspielen für alle Teilnehmenden im Beispielunternehmen CuraCor+-GmbH

Orevo-Seminare setzen auf nachhaltige Lernmethodiken: Erfahrungsorientiertes Lernen in Rollenspielen, Übungen und Reflexionen werden durch Theorie-Inputs mit einem stabilen Fundament versehen.

Termine stimmen wir mit Ihnen nach Ihren Bedürfnissen ab.

Empowerment für Konfliktlösungen

Arbeit in Organisationen ist unweigerlich mit Kommunikation und dem Aushandeln von Interessen verbunden. Manchmal ist das beschwerlich, und ein Missverständnis folgt dem nächsten. Andere Male stehen Interessen sich diametral gegenüber, und eine Einigung scheint unerreichbar. Mit einigen leicht erlernbaren Techniken zur Konfliktlösung und einer Gesprächsstruktur lassen sich jedoch verfahrene Situation häufiger retten, als es zunächst scheint.

In diesem Seminar können Sie lernen (die Inhalte werden individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ressourcen abgestimmt):

  • Kommunikationsmodelle wie das Kommunikationsquadrat nach Friedemann Schulz von Thun
  • Konflikttypen nach Christopher W. Moore
  • Konflikteskalationsstufen nach Friedrich Glasl
  • ein Eisbergmodell zu Konflikten von Christoph Besemer
  • Dämonische Konfliktdynamiken nach Arist von Schlippe et al.
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
  • Das Harvard-Konzept als Methode des sachbezogenen Verhandelns
  • Mediation als Verfahren der win-win-Konfliktlösung

Orevo-Seminare setzen auf nachhaltige Lernmethodiken: Erfahrungsorientiertes Lernen in Übungen und Reflexionen werden durch Theorie-Inputs mit einem stabilen Fundament versehen.

Termine stimmen wir mit Ihnen nach Ihren Bedürfnissen ab.

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