Orevo - Aktuelles

Digitalisierte Kommunikation in Gruppen (Lehrveranstaltung der Hochschule Hannover)

Im Sommersemester 2018 lehrt Volker Walpuski an der Hochschule Hannover über digitale Kommunikation in Gruppen.

Aus dem Vorlesungsverzeichnis:

"Fast jede Gruppe im Alltag nutzt inzwischen WhatsApp für die Kommunikation zwischendurch. Neben organisatorischen Fragen werden dort auch Inhalte, Fragen, Kommentare be- und verhandelt. Über die „Qualität“ von WhatsApp-Gruppenkommunikationen ist bisher wenig bekannt. In der Lehrveranstaltung soll das Phänomen Instant Messaging genauer beleuchtet und untersucht werden. Wir wollen gemeinsam Theoriemodelle aus Kommunikationswissenschaften, Philosophie, Psychologie, Gruppendynamik, Medienpädagogik und Soziologie diskutieren, die Erklärungsansätze und Hintergrundfolien für Instant Messaging bieten. Anhand beispielhafter Chat-Verläufe werden wir mit qualitativen Methoden Praxis und Theorie vergleichen. Ziel ist, Ansatzpunkte für Beratung und Seelsorge in alltäglichen Instant Messaging-Gruppen zu finden und beschreiben. Dazu gehört auch eine Klärung der professionellen Rolle innerhalb von Instant Messaging-Gruppen. In Unterscheidung zu expliziten Online-Beratungsangeboten fokussiert dieses Seminar eine modernisierte Form sogenannter Tür-und-Angel-Gespräche und Ansätze des peer counseling. Die Lehrveranstaltung will am Praxisbeispiel zur empirisch-qualitativen Forschung ermutigen."

Dabei greift Volker Walpuski auf eigene Forschungsergebnisse zurück:

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Präsentation des "Masterplan Integration" in Garbsen

Rund 50 Teilnehmende kamen auf Einladung der Stadt Garbsen zusammen, um - moderiert von Volker Walpuski - die auf breite Beteiligung angelegte Arbeit an einem Masterplan für die Integration in Garbsen abzuschließen (hier ein Bericht des Prozessbeginns im September 2016). In drei Themenfeldern setzt der Masterplan Integration auf 50 Seiten die Ziele für Politik und Verwaltung für die nächsten Jahre fest.

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Supervision im Jobcenter-Fallmanagement (Vortrag Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Berlin)

Im September findet die jährliche Fachveranstaltung für Leitungskräfte „Aktuelle Herausforderungen im Jobcenter“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge in Berlin statt. Volker Walpuski wird im Rahmen der Fachveranstaltung über seine Erfahrungen mit Supervision als unterstützender Maßnahme im Fallmanagement des SGB II und INGA/SGB III berichten.

Aus dem Programmtext: Seit vielen Jahren wird über die Langzeitarbeitslosigkeit im SGB II diskutiert, viele unterschiedliche Programme sind aufgelegt worden, um sie zu reduzieren. Nun gibt es zwei beachtenswerte Entwicklungen: Erstens sind neuere Projekte öffentlich geförderter Beschäftigung sehr erfolgreich. Sie erreichen Menschen, die schon sehr lange im Leistungsbezug sind, und sie verbessern deren soziale Teilhabe wie auch Erwerbsintegration. Zweitens sind − jenseits der Bestandsaufnahme von Vermittlungshemmnissen − Forschungsanstrengungen unternommen worden, um Stärken und Veränderungspotentiale von Leistungsberechtigten empirisch festzustellen. Es wird die Resilienz von Langzeitarbeitslosen erforscht und untersucht, wie einigen Personen im Langzeitbezug „unerwartet“ der Übergang in Beschäftigung gelingt. In der Fachveranstaltung werden die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Praxis- und Forschungsprojekte vorgestellt und es wird diskutiert, wie Jobcenter diese für ihre Arbeit nutzen können. Es wird auch darum gehen, welche Rolle das Fallmanagement dabei einnehmen sollte, und wie Supervision das Fallmanagement unterstützen kann.

Über Supervision im Jobcenter-Fallmanagement hat Volker Walpuski im vergangenen Herbst bereits gemeinsam mit Hans-Peter Griewatz einen ersten Artikel veröffentlicht.

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Burnout-Gefährdungen in der der Sozialen Arbeit (Fachtag Hochschule Hannover)

Der Fachtag „Dialog Soziale Arbeit. Burnout-Gefährdungen in der der Sozialen Arbeit“ lockte Volker Walpuski gestern in die Hochschule Hannover.

Mit einem kurzweiligen Vortrag über den „Fluch von Mitgefühl und Idealismus – Burnout als Berufsrisiko in der Sozialen Arbeit“ führte Prof. Dr. Michael Einck in den Tag. Dafür stellte er der Publikum Anne-Line Svendsen, Protagonistin im Bestseller „Selfies“ von Jussi Adler-Olsen (vielleicht spannend, literarisch jedoch kein Genuss, wie auch Arno Orzessek im kulturradio befand), als Phänotyp einer resignierten, enttäuschten, zynischen Sozialarbeiterin vor: als Beispiel und als Warnung.

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